PRESSEMITTEILUNG 16/2026
Nürnberg, den 11.06.26St 2240, Brücke über den Main-Donau-Kanal bei Dechsendorf
Baubeginn für den Ersatzneubau am 16. Juni 2026 Bisherige Verkehrsführung bleibt bis auf Weiteres bestehen
Das Staatliche Bauamt Nürnberg beginnt am 15. Juni 2026 mit dem Ersatzneu bau der Brücke im Zuge der St 2240 über den Maindonaukanal (MDK). Die Arbeiten beginnen mit dem Einrichten der Baustelleneinrichtung und der Erschließung der Baustelle. Danach starten Leitungsverlegungen und Gründungsarbeiten. Anschließend wird mit der Herstellung der Widerlager und der Vormontagefläche begonnen. Die Montage des Stahlüberbaus ist ab Januar 2027 geplant.
Mit Ausnahme des Bereichs der direkten Baustellenzufahrt bleibt die seit März vergangenen Jahres eingerichtete Verkehrsführung auf der Staatsstraße bis zur Fertigstellung der neuen Brücke weiterhin bestehen: Der Verkehr mit einem zu lässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen wird über die ca. 1,5 km weiter südlich gelegene Kanalquerung „Kosbacher Damm“ geführt. Die Umleitung erfolgt über die Straße Am Europakanal, den Kosbacher Damm und die Möhrendorfer Straße. Die Möhrendorfer Straße wurde auf 30 km/h beschränkt, um die Auswirkungen für die Anwohner möglichst zu minimieren. Der östlich des MDK verlaufende Betriebsweg muss während der Bauzeit im Bereich der Brückenbaustelle gesperrt werden. Hier wurde mit der Stadt Erlangen eine Umleitungs trecke für Fußgänger und Radfahrer über Membacher Weg – Schlehenstraße – Heiligenlohstraße – Sankt Johann abgestimmt und ausgeschildert.
Über die Internetseite „Bau-Info“ https://bauinfo.de/project-overview?pro ject_id=5ziqACKVSuKllTRYgbBLdg können fortlaufend aktualisierte Informatio nen und 3-D-Ansichten des geplanten Bauablaufes eingesehen werden.
Das Staatliche Bauamt Nürnberg musste Anfang 2025 die Main-Donau-Kanal brücke für den Schwerverkehr – mit Ausnahme des ÖPNV – sperren. Auf Basis des seit Ende 2025 bestehenden Baurechts für diesen Ersatzneubau und die zu gehörigen Straßenanschlüsse wurde zunächst das Ersatzbauwerk mit provisorischen Anschlüssen an die bestehende Straße ausgeschrieben und Anfang 2026 vergeben. Der jetzt startende Neubau für die Ersatzbrücke wird voraussichtlich bis Mitte 2028 andauern, anschließend folgt der Straßenbau mit Gesamtfertigstellungsziel im Jahr 2029. Danach wird das Bestandsbauwerk abgebrochen. Parallel zum Neubau wird die Tragfähigkeit des Bestandsbauwerkes mit einem akkustischen Monitoringverfahren überwacht, um auf eine Änderung des Trag verhaltens umgehend reagieren zu können.
Nürnberg, 10. Juni 2026
Herausgeber:
Staatliches Bauamt Nürnberg,
Andreas Eisgruber, Behördenleiter
Rückfragen:
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Oeffentlichkeitsarbeit@stban.bayern.de
